Erfahrungsberichte/ Torquay

Sprachreise an die englische Riviera - Auf nach Torquay!

Ich war mittlerweile zweimal in Torquay, um das Englisch für mein bevorstehendes Abitur aufzupolieren. Dabei habe ich einen Anbieter aus dem skandinavischen Raum genutzt (Scandorama), die meines Erachtens nach, aktuell keine Sprachreisen mehr anbieten.
Torquay ist einer der beliebtesten Orte, wenn man in den Sommerferien Englisch lernen will.

Sprachreise nach Torquay Torquay bietet aber nicht nur viele Sonnenstunden, sondern auch eine tolle Landschaft. Die Stadt liegt wie Rom auf sieben Hügeln und dementsprechend abwechslungsreich ist auch der Weg durch die Straßen. Im Nordwesten der Stadt sind zahlreiche Höhlen zu finden, allen voran Kents Cavern, eine Schauhöhle, die für Archäologie-Interessierte sicher ein Begriff ist. Hier wurden zahlreiche Knochenfunde gemacht, die unser Wissen über unsere Vorfahren prägten. Doch auch im Umland gibt es einiges zu sehen, beispielsweise das alte Künstlerdorf Cockington Village oder auch das berühmte Dartmoor mit seinem mystischen Gefängnis irgendwo im Nirgendwo.

Torquay liegt im Süden Englands in der Grafschaft Devon und ist Teil der Torbay, zusammen mit Paignton und Brixham. Diese drei Orte sind an der Kanal-Küste zu finden und haben einen maritimen Touch. Dies liegt vor allem am Golfstrom, der in dieser Gegend das Wasser und damit auch das Klima erwärmt. Das sorgt zum Beispiel zu einer einzigartig farbenfrohen Vegetation, die man sonst in dieser Form nicht in Großbritannien findet. So wachsen Palmen allerorts auf natürliche Weise.

Im näheren Umfeld von Torquay gibt es noch weitere interessante Reiseziele, z.B. Exeter mit einer bedeutenden Kathedrale, Totnes mit einer tollen Altstadt oder Dartmouth mit einem schönen Hafen.

Sprachreise nach Torquay

Torquay selbst ist im Sommer ein Treffpunkt unzähliger Sprachschüler, die aus den verschiedensten Ländern anreisen. Dabei ist es das Beste in einer Gastfamilie zu wohnen, denn Englisch lernt man vor allem im alltäglichen Umgang mit den Gasteltern. Hier merkt man schnell, wie flüssig man die Sprache beherrscht und wie umfangreich man sich ausdrücken kann. Vor allem bekommt man so das nötige Gefühl für eine Sprache, was man in der Sprachschule nur schwer lernen kann.
Die Schule selbst ist eher eine Rundreise durch die Grundkenntnisse der englischen Sprache. Im Normalfall macht man zuerst einen Einstufungstest bevor es mit dem Kurs losgeht, damit man mit Leuten in einer Gruppe ist, die ungefähr das gleiche Sprachniveau haben. Von Vorteil ist es außerdem, wenn der Lehrer ausschließlich Englisch spricht und nicht nur deutsche Sprachschüler in der Klasse sind.

Von Franziska Müller





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